Digitaler Englisch Unterricht

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Herzlich Willkommen im neuen Schuljahr nach den Sommerferien. Die Überschrift sagt es schon, auch in Peru ist immer noch Corona und der Unterricht findet zum größten Teil digital statt. Doch was ist anders…. Man hört vertraute Stimmen. Ist das nicht Julian, der gerade spricht? Oder Lea? Oder Benita? Oder Amelie? Oder Ayla? Richtig, zu fünft und einmal um die halbe Welt wird auf Spanisch Englisch unterrichtet. 

In Peru sollte mit dem neuen Schuljahr auch der Englischunterricht für die Erst- bis Sechstklässler*innen weitergehen. Unser Ziel ist es, in Zukunft vor Ort eine Person für den Englischunterricht anzustellen, doch solange das noch nicht umsetzbar ist, machen wir uns den digitalen Unterricht und Homeschooling in Zeiten von Corona zu Nutze und unterrichten von Deutschland aus. Wie läuft Englischunterricht mit einer 10.000 Kilometer-Distanz ab? Bis auf die sechs Stunden Zeitunterschied vermutlich nicht großartig anders als andere digitale Schulstunden.

Was uns natürlich sehr zu gute kommt ist, dass wir durch eine tolle Spende der ProCent Stiftung der Daimler AG uns technisch verbessern konnten. Es gibt nun technisches Equipment für die Schule und eine Internetleitung wurde aufgestellt. Damit versorgen wir nicht nur die Schule, sondern auch alle, die darum wohnen. ­
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Jeden Montag bekommen die Kinder vom Schulleiter Wilmer, die Aufgaben zugesandt oder ausgedruckt, je nach Möglichkeiten der Familien. Die Aufgabenblätter stellen drei Freiwillige aus dem Villa-Team in Deutschland vorher in einer Online-Plattform hoch. Über die Woche haben die Schülerinnen dann Zeit, die Blätter zu bearbeiten. Dabei malen die Erstklässlerinnen zum Beispiel Bilder nach englischen Farbbeschreibungen aus und die Sechstklässlerinnen bekommen Übungen zur englischen Satzstruktur. Am Freitag gibt es dann ein Online-Treffen über Google Meet bei dem Fragen zur Hausaufgabe besprochen werden können und neue Themen eingeleitet werden. Wir hoffen, dass die Kinder so ihre Neugier für die englische Sprache behalten und trotz der widrigen Umstände etwas vom Englischunterricht mitnehmen können. Gleichzeitig hatten wir von peruanischer sowie deutscher Seite aus großen Spaß so über den digitalen Weg eine neue Art von Nähe zu schaffen. Da der Englischunterricht zunächst eingeleitet worden ist von den jeweiligen Klassenlehrerinnen und diese den Unterricht aufgrund der technischen Ausstattung vom Schulgebäude aus machen, teilte Wilmer uns nach dem ersten Englischunterricht mit, er habe sich gefreut mal wieder die Stimmen ehemaliger Voluntario-/ as durch den Schulkorridor schallen zu hören.

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